Kaum eine Marke verbindet so viel britischen Charme mit Motorsport-Glamour wie Aston Martin. Wer schon immer wissen wollte, wie viel ein neuer DB12 wirklich kostet, wem die Firma heute gehört und ob König Charles wirklich Aston fährt, bekommt hier die Fakten – ohne Show, mit Quellen.

Gründungsjahr: 1913 · Hauptsitz: Gaydon, England · Mehrheitseigentümer: Yew Tree Consortium (Lawrence Stroll) · Aktuelle Modelle: DB12, Vantage, DBS, DBX, Valhalla · Einstiegspreis (DB12): ca. 225.000 €

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Elektro-Supersportwagen in Entwicklung geplant (Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal))
  • V12-Motoren bleiben vorerst im Programm (Autozeitung (deutsches Automagazin))

Sechs Kernfakten auf einen Blick, die die Position der Marke heute beschreiben:

Attribut Wert
Marke Aston Martin
Gründung 1913
Hauptsitz Gaydon, England
Eigentümer Yew Tree Consortium (Lawrence Stroll)
Modelle DB12, Vantage, DBS, DBX, Valhalla
Preisspanne ab ca. 152.000 € (Neuwagen)

Wie viel kosten Aston Martins normalerweise?

Die Preisspanne ist breit – vom „Einstiegs”-Vantage für 152.000 Euro bis zum Supersportwagen Valhalla für rund 800.000 Euro. Ein Vergleich der aktuellen Modelle zeigt die Unterschiede:

Modell Startpreis (ca.) Quelle
Vantage (Coupé) 152.000 € Autozeitung (deutsches Automagazin)
Vantage Roadster 157.300 € Autozeitung (deutsches Automagazin)
DB12 225.000 € motonews.pl (polnischer Auto-Nachrichtendienst)
DBX707 / DBX S 258.000 € Autozeitung (deutsches Automagazin)
Vanquish 400.000 € Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal)
Valhalla 800.000 € Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal)
Fazit: Aston Martin preist seine Modelle nicht einheitlich – der Vantage ist für gut situierte Privatfahrer erschwinglich, der Valhalla bleibt Investitionsobjekt. Für Gelegenheitskäufer: den Vantage wählen. Für Sammler: den Vanquish oder Valhalla.

Das bedeutet: Die Preisspanne deckt sowohl erschwingliche Einstiegsmodelle als auch exklusive Supersportwagen ab.

Wie hoch ist der Preis eines Aston Martin in Irland?

In Irland kommen auf den Nettopreis zusätzliche Einfuhrzölle und die sogenannte Vehicle Registration Tax (VRT). Während die offizielle Preisliste für den DB12 in Deutschland bei rund 225.000 Euro liegt, steigt der effektive Preis in Irland auf geschätzte 280.000 bis 300.000 Euro – je nach Ausstattung und CO₂-Klasse (AutoScout24 (Online-Automarkt)). Der Vantage würde in Irland entsprechend bei etwa 190.000 bis 210.000 Euro starten.

Der Trade-off: Irlands VRT-Steuer macht Luxus-Sportwagen zu einer noch teureren Anschaffung – für Käufer dort lohnt sich der Vergleich mit alternativen Modellen wie dem Porsche 911 Turbo S, der in Irland ähnlich hoch besteuert wird, aber eine niedrigere CO₂-Einstufung haben kann.

Wem gehört Aston Martin eigentlich?

Aston Martin Lagonda Global Holdings PLC ist ein britisches Unternehmen, das an der Londoner Börse notiert ist. Der größte Einzelaktionär ist Lawrence Stroll mit seinem Yew Tree Consortium, das die Mehrheit der Anteile hält (DriveDuel.de (Automobilvergleichsportal)).

Die Besitzergeschichte war wechselvoll: Gegründet 1913 von Lionel Martin und Robert Bamford, übernahm David Brown 1947 die Firma – daher das „DB” in den Modellnamen. 2007 verkaufte Ford die Marke an ein Konsortium, 2020 stieg Lawrence Stroll ein und sicherte die finanzielle Basis (mobile.de (größter deutscher Fahrzeugmarkt)).

Das impliziert: Aston Martin ist kein Familienunternehmen mehr, sondern ein börsennotierter Konzern mit einem starken Ankerinvestor. Für Interessenten bedeutet das eine stabile, aber gewinnorientierte Führung.

Ist Aston Martin britisch oder italienisch?

Aston Martin ist eine britische Marke mit Hauptsitz in Gaydon, England. Die Fahrzeuge werden dort entworfen und montiert – im Gegensatz zu italienischen Konkurrenten wie Ferrari (Maranello) oder Lamborghini (Sant’Agata Bolognese) (Autozeitung (deutsches Automagazin)).

Der Vergleich mit Ferrari liegt nahe, ist aber irreführend: Ferrari ist ein börsennotierter italienischer Konzern mit Fokus auf Motorsport und Supersportwagen. Aston Martin dagegen positioniert sich klassischer als Grand-Tourer-Hersteller mit britischer Handwerks-Ästhetik.

Kriterium Aston Martin Ferrari
Herkunft England, Gaydon Italien, Maranello
Gründungsjahr 1913 1947
Markenphilosophie Grand Tourer, Luxus Supersportwagen, Motorsport
Einstiegspreis (ca.) 152.000 € (Vantage) ca. 240.000 € (Roma)
Börsennotierung London Stock Exchange Borsa Italiana / NYSE
Der Haken

Der italienisch-britische Vergleich ist kein reiner Markenvergleich, sondern ein echter Kostenfaktor: Ferrari-Modelle haben meist höhere Wartungskosten und stärkere Wertsteigerung, Aston-Martin-Modelle verlieren in den ersten Jahren deutlicher an Wert.

Was das bedeutet: Für einen Käufer, der Wert auf britische Tradition legt und geringere Betriebskosten sucht, ist Aston Martin die natürliche Wahl. Wer auf Prestige und Wertzuwachs setzt, tendiert zu Ferrari.

Welches Auto fährt König Charles?

König Charles III. nutzt für offizielle Staatsanlässe eine Bentley State Limousine, die speziell für die königliche Familie angefertigt wurde (Autozeitung (deutsches Automagazin)). Privat fährt er einen Aston Martin DB6, der mit Bioethanol betrieben wird – ein Zeichen für sein Umweltengagement.

Welches Auto fährt Kate Middleton?

Kate Middleton, die Princess of Wales, fährt Berichten zufolge einen Audi A3 oder einen Range Rover – keine Supersportwagen, sondern praktische Fahrzeuge für den Alltag (Autozeitung (deutsches Automagazin)).

Welches Auto fährt Elon Musk?

Elon Musk fährt einen Tesla Model S, wie er mehrfach öffentlich bestätigt hat. Tesla ist als Hersteller bekannt für seine Elektro-Limousinen (AutoScout24 (Online-Automarkt)).

Welches Auto wird am häufigsten von Millionären gefahren?

Laut verschiedenen Studien ist der Rolls-Royce Phantom eines der am häufigsten von Millionären gefahrenen Autos – nicht unbedingt der teuerste, aber der prestigeträchtigste. Der Aston Martin DB12 findet sich ebenfalls in den Top-10-Listen wieder (Kelley Blue Book (US-Fahrzeugbewertungsportal)).

Welches ist das reichste Auto?

Der Begriff „reichstes Auto” ist uneindeutig. Er bezieht sich meist auf das teuerste Serienfahrzeug: Der Bugatti La Voiture Noire (ca. 11 Millionen Euro) oder der Rolls-Royce Boat Tail (ca. 28 Millionen Euro) führen diese Rankings an. Aston Martin ist in dieser Liga nicht vertreten (AutoScout24 (Online-Automarkt)).

Welches Auto ist ein Rolls-Royce für arme Leute?

Dieser umgangssprachliche Begriff wird oft auf den Rolls-Royce Ghost angewandt – das „Einstiegsmodell” der Marke, das mit ca. 300.000 Euro immer noch deutlich unter dem Phantom (ca. 500.000 Euro) liegt. Ein direkter Aston-Martin-Vergleich wäre der DB12, der preislich unter dem Ghost liegt (Kelley Blue Book (US-Fahrzeugbewertungsportal)).

Was das bedeutet

Die Prominenten-Fahrzeuge zeigen ein klares Muster: Royals und Politiker wählen diskrete Luxusmodelle (Bentley, Audi, Range Rover), während Tech-Milliardäre wie Musk auf Eigenmarken setzen. Für den Normalverbraucher ist der Aston Martin Vantage der günstigste Zugang zur Marke.

Die Wahl der Fahrzeuge unterstreicht die unterschiedlichen Prioritäten: König Charles demonstriert Umweltbewusstsein, während Elon Musk auf Innovation setzt.

Was ist das schlechteste Auto aller Zeiten?

Verschiedene Rankings nennen Modelle wie den Trabant (DDR), den Fiat Multipla oder den Pontiac Aztek. Interessant für Aston-Martin-Fans: Der Aston Martin Lagonda aus den 1970er Jahren wird häufig als einer der schlechtesten Aston Martins überhaupt geführt – aufgrund seiner unzuverlässigen Elektronik und des futuristischen Designs (Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal)).

Der Trade-off: Der Lagonda war technisch ambitioniert, aber seiner Zeit voraus – heute ist er ein gesuchtes Sammlerstück. Schlechtestes Auto heißt nicht wertlos.

Welches ist das meistverkaufte Auto?

Der Toyota Corolla ist mit über 50 Millionen verkauften Einheiten das meistverkaufte Auto der Welt (AutoScout24 (Online-Automarkt)). In den USA führt der Ford F-Series die Charts an, während der Tesla Model Y 2023 in Europa die Spitze übernahm (Kelley Blue Book (US-Fahrzeugbewertungsportal)).

Aston Martin spielt in dieser Liga nicht mit – 2023 wurden weltweit rund 6.000 Fahrzeuge ausgeliefert, ein Nischenprodukt im Vergleich zu den Massenherstellern.

Zeitleiste: Die Geschichte von Aston Martin

  • 1913: Gründung von Bamford & Martin in London (mobile.de (größter deutscher Fahrzeugmarkt))
  • 1947: Übernahme durch David Brown – Beginn der DB-Ära (DriveDuel.de (Automobilvergleichsportal))
  • 1964: Der DB5 wird zum Bond-Auto in „Goldfinger” (Autozeitung (deutsches Automagazin))
  • 2007: Ford verkauft Aston Martin an ein Investorenkonsortium (AutoScout24 (Online-Automarkt))
  • 2020: Lawrence Stroll übernimmt die Mehrheit über das Yew Tree Consortium (DriveDuel.de (Automobilvergleichsportal))
  • 2023: Vorstellung des DB12 – erster komplett eigener Neuwagen seit 2016 (Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal))
  • 2025: Markteinführung von Vanquish und Valhalla – Hybrid-Supersportwagen als neues Topmodell (Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal))

Diese Meilensteine zeigen die wechselvolle Geschichte einer Marke, die trotz Besitzerwechseln ihren britischen Charakter bewahrt hat.

Das Wichtigste im Überblick

Bestätigte Fakten

  • Aston Martin ist britisch (mobile.de (größter deutscher Fahrzeugmarkt))
  • Gegründet 1913 (DriveDuel.de (Automobilvergleichsportal))
  • Lawrence Stroll ist Mehrheitseigentümer (DriveDuel.de (Automobilvergleichsportal))
  • DBX707 ab 258.000 € (Autozeitung (deutsches Automagazin))

Was unklar ist

  • Zukünftige Modellpolitik (Elektro- vs. Verbrenner-Strategie) (Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal))
  • Exakte Verkaufszahlen einzelner Modelle (Autozeitung (deutsches Automagazin))
  • Preise für Sondereditionen und Project Rambo (Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal))

Die Übersicht hilft, die verlässlichen Informationen von den offenen Fragen zu trennen.

Aston Martin ist ein britischer Hersteller von Luxus-Sportwagen und Grand Tourern, dessen Markenidentität tief in der britischen Automobilgeschichte verwurzelt ist.

– mobile.de (größter deutscher Fahrzeugmarkt)

Wir sind ein Unternehmen mit einer reichen Geschichte und einem Fokus auf Handwerkskunst – jedes Fahrzeug wird in Gaydon von Hand gefertigt.

Aston Martin (offizielle Website)

Der Aston Martin Vanquish 2025 startet mit einem Preis ab rund 400.000 Euro und einem V12-Motor – eine Rückkehr zur alten Stärke.

– Motorsport-Total (Automobil-Nachrichtenportal)

Der DBX707 und der DBX S starten beide bei 258.000 Euro – der SUV der Oberklasse bleibt das meistverkaufte Modell der Marke.

– Autozeitung (deutsches Automagazin)

Aston Martin ist mehr als eine Automarke – es ist ein Stück britische Kultur, das zwischen königlicher Tradition und hypermodernem Supersportwagen-Ambitionen balanciert. Für den deutschen Käufer ist die Entscheidung klar: Wer einen erschwinglichen Einstieg sucht, wählt den Vantage ab 152.000 Euro. Wer das Prestige der Krone will, greift zum DB12 – oder spart auf den Vanquish.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich einen Aston Martin leasen?

Ja, viele Händler und Leasinggesellschaften bieten Leasing für Neuwagen an. Die monatliche Rate für einen Vantage liegt bei ca. 2.000 € (36 Monate, 10.000 km pro Jahr).

Welcher Aston Martin ist der beste für den Alltag?

Der DBX707 oder DBX S SUV bieten den meisten Komfort und Platz – ideal für den täglichen Gebrauch. Der DB12 ist ebenfalls alltagstauglich, aber enger.

Ist Aston Martin teurer als Ferrari?

Nein, der Einstiegspreis ist niedriger (Vantage ab 152.000 € vs. Ferrari Roma ab ca. 240.000 €). Die teuersten Modelle (Valhalla) liegen aber auf ähnlichem Niveau.

Wie viele Aston Martin werden jährlich gebaut?

Rund 6.000 bis 7.000 Fahrzeuge pro Jahr (Stand 2023). Das ist nur ein Bruchteil der Stückzahlen von Ferrari (ca. 14.000) oder Porsche (ca. 300.000).

Welches ist das schnellste Aston Martin Modell?

Der Valhalla mit Hybrid-Antrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 350 km/h. Der Vanquish folgt mit ca. 340 km/h.

Ist Aston Martin zuverlässig?

Die Zuverlässigkeit hat sich in den letzten Jahren verbessert, liegt aber immer noch unter dem Niveau von Porsche oder Ferrari. Regelmäßige Wartung ist entscheidend.

Wo kann ich einen Aston Martin kaufen?

Offizielle Vertragshändler gibt es in allen größeren deutschen Städten (München, Hamburg, Berlin, Frankfurt). Alternativ über Plattformen wie AutoScout24 für Gebrauchtwagen.

Diese Antworten decken die häufigsten Fragen ab und helfen bei der Kaufentscheidung.

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